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Chiropraktik bei Kindern

Die meisten Gelenkfehlstellungen wie Blockaden und Verschiebungen (sogenannte Subluxationen) entstehen bereits in der Kindheit. Eine 2004 in den USA an 650 Kindern durchgeführte Studie zeigte, dass 96% der Kinder einen Beckenschiefstand, das heißt eine erworbene Verschiebung der Beckengelenke, aufwiesen (Ressel et Al. J. Vertebral Subluxation Res. - JVSR.com, Oktober 18.2004). Diese Funktionsstörung führt unter anderem zu Skoliosen, Rücken- und Kopfschmerzen sowie Organ- und Nervenbeschwerden.

Es beginnt oft schon mit der Geburt. Der Geburtsprozess ist ein anstrengender Vorgang für den Körper des Babys. Bereits hier kann es zu Gelenkfehlstellungen kommen. Dies ist ganz besonders der Fall, wenn bei der Geburt medizinisch nachgeholfen wird, z.B. durch Kaiserschnitt oder Saugglockeneinsatz. Während Kleinkinder später lernen ihren Körper zu benutzen, kommt es besonders beim Laufen lernen naturgemäß immer wieder zu Stürzen und kleinen oder größeren Unfällen. Das setzt sich danach fort: Stürze vom Laufrad und Fahrrad, vom Baum fallen, ein Hindernis übersehen, der missglückte Supermann-Sprung vom Sofa, die unfreiwillige Kollision beim Fangen- oder Fußballbspielen – kurzum, Kinder fallen andauernd irgendwo herunter oder laufen irgendwo gegen.

Der Körper von Kindern ist wesentlich weicher, beweglicher und verformbarer als der von Erwachsenen. Deshalb können sich bei solchen Unfällen sehr leicht ein Gelenk oder ein Wirbel aus seiner natürlichen Position verschieben, und in der Regel schiebt es sich nicht von allein zurück.

Der Körper von Kindern ist allerdings noch so anpassungsfähig und energiegeladen, dass sie nicht viel davon merken. Es tut vielleicht 2 Tage der Hintern weh, dann ist es vergessen. Aber es ist etwas nicht mehr in seiner optimalen Position. Die muss der Körper ausgleichen, den Druck von den belasteten Stellen wegnehmen und woanders hinschieben. Es entstehen Kompensationen und Schonhaltungen. Mit der Zeit wird der Körper immer schiefer und der Druck steigt. Irgendwann sind dann die ersten Beschwerden da.

 

Dies müssen nicht zwangsläufig Schmerzen sein, sondern auch Konzentrationsstörungen, eine sinkende Leistungsfähigkeit oder häufiges krank sein können Zeichen für ein gestörtes Nervensystem durch Gelenkfehlstellungen sein. Auch wiederkehrende Mittelohrentzündungen, Bettnässen und als ADHS und ADS bezeichnete Syndrome gehören dazu.

Oft dauert es aber auch viele Jahre bis es zu den ersten Beschwerden kommt. Im Extremfall kann es sein, dass man sich mit 40 Jahren beim Rasieren zu weit nach vorn beugt und einen Bandscheibenvorfall erleidet, und die eigentliche Ursache war, dass man im Alter von 5 Jahren die Treppe heruntergefallen ist, und in all den Jahren dazwischen hat man außer ein paar Verspannungen nicht viel bemerkt.

Je früher man anfängt Kinder auf Gelenkfehlstellungen (Subluxationen) und die damit verbundenen Nervenstörungen zu untersuchen, umso besser.

Würde man Kinder spätestens ab dem Grundschulalter regelmäßig vorbeugend durchchecken, könnten wir uns all die Beschwerden im Bewegungsapparat, an denen so viele Menschen später leiden, ersparen. Jede Subluxation schränkt darüber hinaus die Funktion des Nervensystems ein. Es ist nicht möglich gesund zu sein, wenn die Funktion des Nervensystems gestört ist!

Erhalten Sie die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Kinder durch regelmäßige Vorsorgebesuche bei Ihrem Chiropraktiker. Es ist besser Gesundheit langfristig zu erhalten, als erst aktiv zu werden, wenn schon ernsthafte Beschwerden bestehen!

Ich setze bei Babys und Kinder die sanftesten Methoden ein, die in der modernen amerikanischen Chiropraktik verfügbar sind. Meine Technik ist so schonend, dass sie von den Kindern in der Regel als angenehm und die Behandlung als lustiges Abendteuer empfunden wird.

Die Gesundheit unserer Kinder liegt mir besonders am Herzen! Es ist meine erklärte Mission so vielen Kindern zu helfen, wie es mir nur möglich ist!